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Pläne sind da, um sie wieder über den Haufen zu werfen.

Aktualisiert: 30. Sept. 2023


Ich hatte eine sehr schlechte Zeit als ich 13 Jahre alt war und dies dauerte an bis ich die 17 erreichte. Danach haben die Depressionen nachgelassen und auch das Borderline hat sich langsam aber sicher verabschiedet. In meinem Buch könnt ihr die ganze Geschichte zu der Zeit nachlesen.


Nun. Wir sind bei dem zweiten Versuch eine Lehre abzuschliessen stehen geblieben, der kläglich gescheitert ist. Auf zum dritten Versuch. Diesmal ging die Berufswahl in eine andere Richtung, hatte aber auch wieder mit Menschen zu tun.


Ich begann eine Ausbildung als Fachfrau Gesundheit in einer Psychiatrie. Ich mochte die Psychologie im Allgemeinen, denn das Thema ist sehr umfassend. Bereits vor der Ausbildung habe ich mich damit stark auseinander gesetzt und mich über Dinge wie NLP, das Denken vom Mensch und allerlei psychische Krankheiten informiert. Ich war echt gut darin, Menschen zu beobachten und mit der Zeit klappte auch die Interpretation sehr gut. Da hatte ich aber lange meine Probleme, Gesichter oder Absichten von anderen Menschen richtig zu deuten und dadurch bin ich immer wieder mit vollem Elan in Fettnäpchen reingetreten.


Hach. Das mit den Menschen war nicht so einfach und ich hatte keinen Plan warum. Bis zu diesem Jahr.

Nun aber zurück zum Ausbildungsversuch Nummer 3. Du darfst jetzt einmal raten was nach ungefähr einem Jahr wieder passierte.


Richtig! Ich wurde nach knapp einem Jahr wieder vor die Tür gestellt. Begründung; mangelnde Professionalität. Ja ne, is klar.

Oh guck mal, da winkt mein Buch. Denn auf Seite 33 und 34 kannst du genauer nachlesen, was in deren Augen mangelnde Professionalität war und ich entschuldige mich jetzt schon für das viele Kopf schütteln.


Ich hatte die Schnauze so richtig voll von diesen blöden Ausbildungsversuchen. Zudem war ich bereits 20 Jahre alt und hatte so kein Bock mehr nochmal ein Jahr zu verschwenden und dann mit 5 Jahren jüngeren Grünschnäbel in der Schule zu sitzen und hakte das Thema ab.


Ich schaffe meinen Weg auch ohne Abschluss. Punkt.

Meine Eltern waren davon so garnicht begeistert aber es blieb ihnen nicht viel übrig, als mich machen zu lassen. Ich begann also nach Jobs zu suchen, bei denen ich keine Aubsildung brauchte und trotzdem einigermassen einen guten Lohn erhalte, denn endlich in eine eigene Wohnung zu ziehen stand bei mir an erster Stelle. Ich wollte endlich Ausbrechen aus diesem verflixten «du-musst-eine Ausbildung-machen-sonst-bist-du-nichts-Wert-auf-dem-Arbeitsmarkt» Ding. Denen zeig ich es schon, ich werde erfolgreich sein.


Siehe da, ich habe einen Job gefunden und die Bewerbung verlief gut. Ich durfte nun für einen grossen Mobilanbieter arbeiten in einem Callcenter. Cool.

Die schlechteste Arbeit überhaupt für jemanden wie mich, der es hasst mit fremden Leuten zu telefonieren aber die eigene Wohnung und ein eigenes Auto stand total im Vordergrund. Zudem kann man sich ja auch hocharbeiten und das war mein Plan, so schnell wie nur möglich aus diesem Callcenter rauszukommen und in einer anderen Abteilung weiter arbeiten.


Pläne sind dafür da, um sie wieder über den Haufen zu werfen, denn das habe ich nach etwa 11 Monaten gemacht. Zudem habe ich im Eifer des Gefechts einen weiteren Blödsinn angestellt. Ich habe mir in eine Kredit geholt um mein Traumauto zu kaufen, den ich noch immer am abzahlen bin. Du kannst mich nun auch Genius mit Idiotenhintergründe nennen.

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